Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzenarten, die sich rasch ausbreiten und einheimische Arten verdrängen. Auch in Zuchwil stellen sie eine zunehmende Herausforderung dar. Um die Ausbreitung einzudämmen, ist vor allem eines entscheidend: die korrekte Entsorgung.
Viele invasive Pflanzen vermehren sich über kleinste Pflanzenteile wie Samen, Wurzeln oder Rhizome. Werden sie über die Grünabfuhr entsorgt, besteht die Gefahr, dass sie sich weiter verbreiten. Deshalb gilt in den meisten Fällen: Neophyten gehören in den Kehricht. Durch die Verbrennung wird sichergestellt, dass sich die Pflanzen nicht erneut ausbreiten können.
Kostenlose Neophytensäcke
Die Gemeinde Zuchwil stellt der Bevölkerung spezielle Neophytensäcke zur Verfügung. Diese können kostenlos beim Entsorgungshof sowie im Gemeindesekretariat beziehungsweise im Dienstleistungszentrum (DLZ) bezogen werden. Die Säcke sind ausschliesslich für invasive Neophyten gedacht – anderes Grüngut oder Abfall darf nicht darin entsorgt werden.
Einfache und sichere Entsorgung
Die gefüllten Neophytensäcke können wie normaler Hauskehricht am Strassenrand bereitgestellt werden und werden von der Kehrichtabfuhr mitgenommen. Auch die Entsorgung selbst ist kostenlos. Dieses System sorgt dafür, dass problematische Pflanzenreste sicher und effizient beseitigt werden.
Beim Entsorgungshof erhalten die Einwohnerinnen und Einwohner von Zuchwil zusätzlich Informationen und Beratung zum Thema invasive Neophyten. Dort sind auch Informationsmaterialien erhältlich, die beim Erkennen und richtigen Umgang mit den Pflanzen helfen.
Beitrag zum Schutz der Natur
Wer invasive Neophyten im eigenen Garten erkennt und entfernt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der lokalen Biodiversität. Typische problematische Arten sind etwa Sommerflieder, Berufkraut, Goldrute oder Kirschlorbeer. Mit der richtigen Entsorgung und etwas Aufmerksamkeit kann jede und jeder dazu beitragen, ihre Ausbreitung einzudämmen.


