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Erfolgreiche bike to work- Challenge der Zuchwiler Gemeindeverwaltung

Die Aktion «bike to work» ist seit Jahren eine beliebte Challenge innerhalb der Zuchwiler Gemeindeverwaltung für mehr Fitness und Teamzusammenhalt. An der Preisverleihung vom Dienstag, 19. August 2025, ehrte Zuchwil die besten Teams und Teilnehmenden mit viel Lob und einem Geschenkkorb.

Zahlreiche Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung Zuchwil haben aktiv an der diesjährigen Kampagne «bike to work» von Pro Velo Schweiz mitgewirkt. Die Aktion motivierte die Angestellten, im Mai und Juni mit dem Velo, anstatt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Dadurch sollten die Fitness der Mitarbeitenden, der Teamgeist und das nachhaltige Mobilitätsmanagement innerhalb der Gemeinde gefördert werden. 28 Teilnehmende in 7 Teams machten mit und legten dabei insgesamt 5’239 Kilometer an 721 Velotagen zurück. Dies entsprach einer Distanz von Zuchwil bis zum Kaspischen Meer und einer CO2-Einsparung von 754 Kilogramm. Gemeindepräsident Patrick Marti und Energiestadtkoordinatorin Juliette Vogel überreichten den besten Teams und Teilnehmenden für ihre hervorragende Leistung am Dienstag, 19. August 2025, einen Geschenkkorb.

Gemeindeinterne Challenge

Die meisten der anwesenden GewinnerInnen legten auch ausserhalb von bike to work ihren Arbeitsweg mit dem Velo zurück. Daher war für sie die Teilnahme an der Aktion eine Selbstverständlichkeit. Besonders motivierend empfanden sie die Challenge, mehr Kilometer und Velotage zu absolvieren als die gegnerischen Teams. So strampelten sich die #bikeaholics mit 1’033 km an 137 Velotagen und einem Veloanteil von 100 Prozent auf den ersten Platz. Die Flamigoradler konnten wie im vorherigen Jahr den zweiten Rang ergattern. Sie schafften an 444 km an 111 Velotagen und hatten einen Veloanteil von 98 Prozent. Stevie, Tommy und die AnLoPen radelten mit 1’213 km, 136 Velotagen und 89 Prozent Veloanteil auf den 3. Platz.

Unter den Teilnehmenden überragte Janno Niggli mit 556 km alle Mitstreitenden und wurde Top Kilometerchampion. Wie er erreichten auch Jessica Cucinelli und Aline Siegenthaler je 100 Prozent Veloanteil und legten dabei 190 und 189 km zurück.

Die Energiestadt Zuchwil bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden fürs Mitmachen und ihren Einsatz für eine nachhaltige Mobilität innerhalb der Gemeinde!

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Zuchwil ehrt Mitarbeitende für ihre Leistung bei «bike to work»

Am Dienstag, 29. Oktober 2024, fand in Zuchwil die Preisverleihung zur Aktion „bike to work“ statt. Die Gemeinde ehrte zehn Verwaltungsangestellte, die während der Aktionsmonate Mai und Juni mit dem Velo zur Arbeit fuhren. Dabei legten sie einzeln und im Team beeindruckend viele Kilometer zurück und setzten sich vorbildlich für nachhaltige Mobilität in der Gemeinde ein.

Die Pro Velo-Aktion „bike to work“ zielt darauf ab, Angestellte zu motivieren, das Auto zuhause stehen zu lassen und stattdessen das Velo für den Arbeitsweg zu nutzen. Dadurch sollen die Umweltbelastung reduziert und die Gesundheit, der Teamgeist und das nachhaltige Mobilitätsmanagement innerhalb der Gemeinde gefördert werden.

Spitzenreiter mit 100 Prozent

Gemeindepräsident Patrick Marti verkündete an der Preisverleihung die Ränge und würdigte die beeindruckenden Leistungen mit einem Geschenkkorb. Das Team «Bauamtchnudis» schaffte an 115 Velotagen 380 Kilometer. Damit erreichten sie 100 Prozent und den ersten Rang im Teamwettbewerb. Den zweiten Rang belegten die «Flamingoradler» und auf den Dritten Platz schafften es die «Stevie and the Hugettes». Auch die drei Gewinner des Einzelwettbewerbes mit je 100 Prozent Velotagen wurden geehrt. Sie legten in den zwei Monaten pro Person zwischen 114 und 424 Kilometer zurück.  

Insgesamt machten 9 Teams mit 32 Teilnehmenden an bike to work mit. Gemeinsam absolvierten sie 5’753 Kilometer an 667 Velotagen mit einem Veloanteil von 69 Prozent. Diese Ergebnisse verdeutlichen das hohe Engagement der Mitarbeitenden für eine nachhaltige Mobilität in Zuchwil.

Nachhaltige Mobilität in der Verwaltung

Eine im Frühling 2024 bei den Verwaltungsangestellten durchgeführte Umfrage zeigte, dass der Anteil der Velofahrenden nicht nur während bike to work hoch war. Im Sommer legten etwa die Hälfte der Befragten ihren Arbeitsweg mit dem E-Bike oder Velo zurück. Im Winter lag der Anteil noch bei etwa einem Drittel.

Über das ganze Jahr betrachtet ist der Anteil an Langsamverkehr in Zuchwil mit 45.5 Prozent viel höher als der schweizweite Durchschnitt von 18 Prozent. Gegenüber der Befragung vor 8 Jahren veränderte sich der Modalsplit für den Arbeitsweg in der Verwaltung von Zuchwil stark. Damals hatten über das ganze Jahr betrachtet 37.5 Prozent der Mitarbeitenden ihren Arbeitsweg mit dem E-Bike, Velo oder zu Fuss zurückgelegt.

Von den bereits umgesetzten Massnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität in der Gemeinde schätzen die Mitarbeitenden vor allem die Velopumpe und das Toolboard hinter dem Gemeindehaus sowie die drei E-Bikes, die ihnen für Dienstfahrten zur Verfügung stehen. Begrüsst werden auch die geplanten verkehrsberuhigenden Massnahmen entlang der Hauptstrasse in den nächsten Jahren, wodurch sich die Gemeinde eine grössere Verkehrssicherheit erhofft und einen Beitrag zur Veloförderung leisten möchte.

Anreize für Teilnahme an bike to work

Damit in Zukunft noch mehr Mitarbeitende bei bike to work mitmachen und sich auch im Winter auf den Sattel schwingen, schlugen die Teilnehmenden vor, dass die Gemeinde symbolischen Anreize schafft oder einen Gutschein für E-Bike Vergünstigungen anbietet. Wichtiger als Materielles sei jedoch die Eigenmotivation. «Ich bin oftmals auf der Roten Brücke vom Velo abgestiegen und habe Fotos von den verschiedenen Stimmungen gemacht», schwärmte eine Gewinnerin. Nebst der Landschaft und der frischen Luft genossen die Teilnehmenden das allein unterwegs sein, die Bewegung und zunehmende Fitness sowie die Pause zwischen Privatem und der Arbeit. «Mit dem Velo hatte ich immer einen Parkplatz», erzählte ein Gewinner, «Ich war auch schneller vor Ort. Mit dem Auto brauchte ich 20 Minuten zur Arbeit, mit dem Velo waren es ein paar Minuten.» Motivieren könnte auch eine noch engere Verbindung von Gesundheitsförderung und nachhaltiger Mobilität. «Velofahren schont die Nerven», betonte ein Gewinner. Er war für bike to work extra jeden Morgen einen Umweg gefahren, um noch mehr Kilometer zu sammeln. Eine Gewinnerin hatte sich für die Teilnahme an der Aktion sogar ein E-Bike gekauft. Sonst hätte sie aufgrund ihres weiten Arbeitswegs nicht mit dem Velo zurücklegen können. Mit diesem veränderten Verkehrsverhalten demonstrieren die Verwaltungsangestellten, dass nachhaltige Mobilität in Zuchwil mit einfachen Mitteln umsetzbar ist.